Widerrufsrecht

Kein Widerrufsrecht in der Schweiz

19. September 2014 | Von

Der Nationalrat in der Schweiz hat die Einführung eines Widerrufsrechts im Fernabsatz abgelehnt. Bei Käufen per Telefon sollen Kunden hingegen innerhalb von vierzehn Tagen vom Vertrag zurücktreten können. Die Schweizer Recht sah bislang nur ein Widerrufsrecht für Haustürgeschäfte vor. Nachdem es zunächst so aussah, als würde die Schweiz ein gesetzliches Widerrufsrecht auch für den Online-Handel

[weiterlesen …]



Widerrufsrecht Medizinprodukt

16. Juli 2014 | Von
Widerrufsrecht (C) 2014 be

Kann bei einem Medizinprodukt ein Widerrufsrecht bestehen? Der Patient hatte sich einen sogenannten B Stent „einbauen“ lassen. Es handelt sich um ein wiederverwendbares röhrenförmiges, weiches Geflecht aus einem Material (Nitinol),welches die Form behält. Es hat etwa die Gestalt eines Schlauches und kann etwa dazu dienen, Schnarchen einzudämmen. Bestellt wurde der Stent nach einem Telefonat schriftlich

[weiterlesen …]



Retourenkosten-Kalkulator

20. Juni 2014 | Von
Eilt © Jörg Vollmer #4965245 / fotolia.com

Als Online-Händler fällt es einem duraus schwer, die richtige Entscheidung für die Kostentragung des Verbrauchers bei einer Retoure zu treffen. Jetzt gibt es einen Retourenkosten-Kalkulator online, mit dem man in wenigen Schritten Aussagen zu den Kosten und zur notwendigen Änderung des Bestellverhaltens erhalten kann.



Widerruf und Umtauschen leicht gemacht

13. Juni 2014 | Von
stempel widerruf I © WoGi #27488732 / fotolia.com

Nicht nur vor oder nach Weihnachten gibt es Geschenke, die zwar guten Absichten entspringen aber beim Beschenkten nicht ankommen. Wie gut, dass es da im Fernabsatz ein gesetzlich garantiertes Widerrufsrecht für Verbraucher auch nach dem 13.06.2014 gibt. Lesen Sie in unserem Grundlagenbeitrag für Verbraucher, wie Sie als König Kunde rechtlich am besten als Besteller im

[weiterlesen …]



Retourenumsatz ab 13.06.2014 sichern

9. Juni 2014 | Von
taste retoure © LaCatrina #7374762 Fotolia.com

Es ist schon fast ein alter Hut, dass Händler ab dem 13.06.2014 dem Verbraucher im Fall des Widerrufs die Rücksendekosten auferlegen können. Sie müssen ihn nur darüber informieren. Viele kleine Händler wollen zulangen.  Die großen Player haben jedoch abgewunken. Retournierungsmöglichkeiten gehören zum Geschäftsmodell und der Kunde soll hier nicht mit Kosten belastet werden. Wie wäre

[weiterlesen …]



Kundenspezifikation neue Möglichkeiten im Widerrufsrecht

25. März 2014 | Von

Ein Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden. Das LG Düsseldorf hat diese Ausnahme bei einem Sofa angenommen, welches anhand verschiedener Optionen nach Wunsch des Kunden angefertigt wurde.



Widerrufsrecht auch bei Online-Kursen möglich

4. April 2013 | Von

Das OLG Hamm hat in Bezug auf ein Angebot von Online-Kursen zur Vorbereitung auf einen Sportbootführerschein entschieden, dass auch dort ein Widerrufsrecht besteht.



Widerrufsrecht im Fall der Vertretung

14. März 2013 | Von

Das gesetzliche Widerrufsrecht besteht auch bei Haustürgeschäften nur für den Fall, dass jemand ein Verbrauchergeschäft abschließt. Wird hingegen ein Vertrag zu gewerblichen Zwecken abgeschlossen, sieht das Gesetz kein Widerrufsrecht vor. Aber wie ist dies zu beurteilen, wenn ein Verbraucher den Vertrag für den Gewerbetreibenden als Vertreter abschließt? Bzw. was gilt, wenn dieser Verbraucher zusätzlich ohne

[weiterlesen …]



Widerrufsrecht auch für Unternehmer?

26. Februar 2013 | Von

Online-Händler sind im Fernabsatz bekanntlich dazu verpflichtet, Verbraucher über das diesen zustehende Widerrufsrecht zu informieren. Wird die gesetzlich vorgesehene Widerrufsbelehrung z.B. in AGB jedoch ohne Einschränkungen



Muster zur Widerrufsbelehrung richtig verwenden

5. November 2011 | Von

Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshof BGH (Urteil v. 01.12.2010, VIII ZR 82/10) beschäftigt sich mit einer alten Musterbelehrung in der bis zum 31. März 2008 geltenden Fassung vom 2. Dezember 2004. So weit so gut. Das gute alte Stück hatte inhaltliche Mängel, die der BGH auch noch einmal grundsätzlich bestätigte.